Regeln zum Umgang mit P2P-Beschwerden
Binance
2021-04-07 08:42
*Diese Regelung gilt nicht für Trades mit CNY
Hinweise zu Beschwerden durch den Käufer
1.Order abgebrochen
  • Wenn das Zeitlimit der Order überschritten und die Order automatisch vom System storniert wurde, der Käufer aber die Zahlung offline ausgeführt hat, oder wenn die Order versehentlich storniert wird, nachdem der Käufer die Zahlung ausgeführt hat, wird ein Binance-Kundendienstmitarbeiter den Verkäufer wegen einer Rückerstattung kontaktieren. Sollte der Verkäufer eine Rückerstattung verweigern, haftet Binance nicht für etwaige Verluste, die bei der Transaktion entstanden sind. Binance behält sich das Recht vor, User zu sperren, die sich bei der Beschwerdeschlichtung unkooperativ verhalten.
2.Wenn der Zahlungsbetrag nicht mit dem Order-Betrag übereinstimmt:
  • Wenn der vom Käufer tatsächlich gezahlte Betrag den Order-Betrag überschreitet und der Käufer auf die Schaltfläche „Als bezahlt markieren“ bzw. „Transferiert, weiter“ geklickt hat, wird ein Binance-Kundendienstmitarbeiter den Verkäufer wegen einer Rückerstattung kontaktieren. Sollte der Verkäufer die Rückerstattung jedoch verweigert, ist der Käufer für den Verlust seiner Mittel verantwortlich.
3.Wenn der Verkäufer die Kryptowährungen nicht rechtzeitig freigibt:
  • Hat der Käufer mittels einer Sofortzahlung gezahlt und gibt der Verkäufer die Kryptowährungen nicht innerhalb von 15 Minuten frei, wird ein Binance-Kundendienstmitarbeiter den Verkäufer bezüglich der Freigabe kontaktieren. Wenn der Verkäufer nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums reagiert, wird der Binance-Kundendienstmitarbeiter die Kryptowährungen zwangsweise freigeben.
  • Hat der Käufer mit einer Nicht-Sofortzahlung gezahlt, sodass die Zahlung nicht rechtzeitig beim Verkäufer eingehen kann/konnte, wird ein Binance-Kundendienstmitarbeiter den Verkäufer kontaktieren und ihn bitten, die Kryptowährungen innerhalb von 2 Werktagen freizugeben. Wenn die Zahlung nicht innerhalb der vorgegebenen Frist beim Verkäufer eingeht, hat dieser den Kundendienst rechtzeitig darauf hinzuweisen. Tut er dies nicht, gilt die Zahlung als eingegangen, und der Binance-Kundendienst wird die Kryptowährungen zwangsweise freigeben.
  • Hat der Käufer das Geld auf ein anderes Bankkonto des Verkäufers oder das Bankkonto einer anderen Person überwiesen und dabei nicht die vom Verkäufer angegebenen Bankdaten für die Zahlung verwendet, trägt er das Risiko einer Überweisung auf das falsche Konto selbst.
4.Wenn der Verkäufer die Kryptowährungen nicht freigibt, um das Geschäft zu einem besseren Preis abzuwickeln:
  • Mit Ausnahme von Fällen, in denen der Preis ungewöhnlich tief ist (-10% gegenüber dem Marktpreis), wird die Order manuell vom Kundendienst freigegeben.
5.Wenn der Käufer die Überweisung mit einem spezifischen Vermerk versehen hat, und der Verkäufer die Kryptowährungen nicht freigegeben hat:
  • Wenn der Käufer die Zahlung mit einem Vermerk wie „Kryptowährung“, „C2C/P2P“, „Binance“, „BTC“ usw. versehen hat, wird ein Binance-Kundendienstmitarbeiter den Verkäufer kontaktieren, damit dieser die Kryptowährungen freigibt oder den gezahlten Betrag zurückerstattet.
6.Wenn beledigende Sprache verwendet wurde:
  • Wenn gegen einen Benutzer wegen der Verwendung von beleidigenden Ausdrücken in Konversationen 2 Mal oder öfter eine Beschwerde eingereicht wurde, werden gewisse Kontofunktionen des Benutzers gesperrt.
Hinweise zu Beschwerden durch den Verkäufer
1.Wenn der Käufer auf „Als bezahlt markieren“ oder „Transferiert, weiter“ geklickt hat:
  • Wenn der Käufer nicht bezahlt hat und keinen Zahlungsnachweis erbringt oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht erreichbar ist, wird der Binance-Kundendienst die Order für den Verkäufer stornieren. Wenn Orders aufgrund von Nichtzahlungen 3 Mal oder öfter storniert wurden, werden gewisse Kontofunktionen des Käufers gesperrt.
  • Hat der Käufer bezahlt, aber der Verkäufer die Zahlung nicht erhalten, wird ein Binance-Kundendienstmitarbeiter den Verkäufer kontaktieren, damit dieser Kryptowährungen innerhalb von 2 Werktagen freigibt. Tut dies der Verkäufer nicht, wird der Binance-Kundendienst die Kryptowährungen zwangsweise freigeben. Wenn der Verkäufer die Kryptowährungen nicht normal freigeben kann, muss er dies dem Kundendienst mitteilen. Tut er dies nicht, wird die Zahlung als eingegangen betrachtet.
2.Abweichungen bei den Daten des Käufers oder beim Zahlungsbetrag:
  • Die Namen des Zahlungskontos und des Binance-Kontos stimmen nicht überein: Wenn der Name des Käufers, auf den beispielsweise das Bankkonto oder die Bankkarte lautet) nicht mit dem auf Binance verifizierten Namen übereinstimmt, dann hat der Käufer gegen die Vorschriften verstoßen. In diesem Fall können die Kryptowährungen nicht freigegeben werden, der Verkäufer muss den Betrag zurückerstatten, und die Order wird storniert.
  • Wenn der Käufer auf den Button „Als bezahlt markieren“ oder „Transferiert, weiter“ geklickt, aber weniger als den Orderbetrag bezahlt hat, und er den Restbetrag nicht nachträglich bezahlt hat oder er nicht innerhalb der vom Kundendienst festgelegten Frist kontaktiert werden kann, muss ihm der Verkäufer den Betrag zurückerstatten, und die Order wird storniert.
3.Die Kryptowährung wurde zu früh freigegeben: Der Verkäufer hat die Kryptowährung vor der Bestätigung des Zahlungseingangs freigegeben:
  • Der Verkäufer muss unverzüglich beim Kundendienst ein Ticket einreichen und bei der Polizei Anzeige erstatten.
  • Für die frühzeitige Freigabe der Kryptowährungen ist der Verkäufer selbst verantwortlich. Die Plattform kann keine Rückerstattung der Mittel garantieren.
4.Wenn beleidigende Sprache verwendet wurde:
  • Wenn gegen einen Benutzer wegen der Verwendung von beleidigenden Ausdrücken in Konversationen 2 Mal oder öfter eine Beschwerde eingereicht wurde, werden gewisse Kontofunktionen des Benutzers gesperrt.